Leben ohne Nikotin - Forum

    ---- LEBEN OHNE NIKOTIN - Die Kräuterzigarettenmethode ---- von Christine Engelbrecht


    Ausgewählten Leserbriefe (chronologisch geordnet) zum Thema

    KÖRPER und PSYCHE




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    Silvia

    Samstag, 7 Oktober, 2006 um 09:52:16

    Guten Morgen Forum! In eigener Sache. Ich bin noch immer qualmfrei. Manchmal würde ich gerne rauchen, aaaaaaber ich tue es nicht. Ich habe noch fertige Pfefferminzziggos und sehr viel Knaster. Wenn ich wirklich wollte, könnte ich. Und das sage ich mir dann auch jedesmal, wenn ein Gedanke ans Rauchen auftaucht: "Wenn de willst, kannste!" Das beruhigt mich sehr. Ich freue mich jedesmal, wenn so ein Qualm-Impuls vorüber ist und ich mir sagen kann: "ich brauche es nicht mehr." *********** ******** Jetzt geht es an die Kilos. Netto sind es 5 Kilo, die ich zugenommen habe. Seit gestern bin ich bei Weight-Watchers Online (ist auch nicht das erste Mal, dass ich mit dem "Essen aufhöre" grinzzzz). Vielleicht kann ich ja ein paar Erkenntnisse vom NMR aufs Abnehmen übertragen. ************* Euch allen gaaaaaanz viel Erfolg mit den Kräuterlies. Für mich ist das die beste Methode und eine wahre Offenbarung. Ich bin überglücklich, Frau Engelbrechts Buch und dieses Forum gefunden zu haben. ******** viele Grüße. Ich melde mich in einiger Zeit wieder mal. Silvia


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    Silvia

    Samstag, 16 September, 2006 um 10:20:32

    Guten Morgen Forum :-) *** Ich bin heute den 25. Tag nikotinfrei. Letzte Woche schrieb ich noch, dass ich sooo viel rauche. Meine Güte. Vergangenen Samstag waren es fast 40 Kräuterziggen!!! Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass das weniger werden sollte und fragte mich schon, ob ich nun nicht von den Kräuterlies abhängig sei. Aber am Dienstag waren es dann nur noch 15 Ziggen - Donnerstag 5 Ziggen -- gestern 9 Ziggen. *** (übrigens mische ich Huflattichtee aus dem Reformhaus mit Knaster Red oder Spezial oder Hemp. Der reine Knaster ist mir zu stark) Erstaunlicherweise habe ich gerade auf die Zs nach dem Essen überhaupt keine Lust mehr. Auch die nach dem Aufstehen ist nicht mehr so nötig. Ich genieße meinen richtig heißen Kaffee und sonst nix. Anfangs kam der Impuls zu rauchen nach den üblichen 30 bis 40 Minuten. Meistens gab ich ihm nach und kam so auf meine 25 – 30 Zs am Tag. Seit Dienstag haben sich die Abstände zwischen den Impulsen verlängert. Die Impulse resultieren auch nicht mehr aus einer Entzugserscheinung heraus, sondern sind gekoppelt mit dem Geisteszustand "gestresst". D.h., wenn ich im Büro mal wieder nicht mehr weiter weiß oder über Stunden hochkonzentriert gearbeitet habe und eigentlich eine kleine Pause bräuchte, ploppt der Gedanke ins Hirn, dass ich eine Z rauchen könnte. Witzigerweise ist es mir in der vergangenen Woche ein paar Male so ergangen, dass ich dachte: "Erst einmal auf die Pipibox und dann eine rauchen", wobei ich auf dem Weg irgendwie die Kräuterrette vergessen habe und mich einige Zeit später am Schreibtisch wiederfand ohne geraucht zu haben. ** wunder - freu - wunder** Nachdem ich nun herausgefunden habe, dass die Zs mir als Fluchtmittel dienen, wenn es wieder mal in meinem Kopf keine Lösung für ein Problem zu geben scheint, gehe ich erstmal auf den Balkon und wandere hin und her, atme tief und versuche so, die in mir entstandene Spannung abzubauen. Das klappt (man sieht es am Z-Konsum) gut. Wenn dann immer noch der Drang nach Rauch in meiner Lunge vorhanden ist, tue ich es - und zwar bewusst (buäx). Diese Zs schmecken überhaupt nicht. Es schmecken eigentlich die, die man gar nicht schmeckt (klingt paradox, ich weiß, aber nur mit der Ruhe, ich erkläre es gleich), also die, die nebenbei geraucht werden, wie z.B. jetzt während des Schreibens oder während des Lesens oder Fernsehens. Also die, die man irgendwie nicht mitkriegt und dennoch braucht - und da sind es dann auch ganz viele (relativ viele, grins), die sich in Qualm auflösen. Aber ich bin zuversichtlich, dass diese Zahl auch noch heruntergehen wird. **** Zugenommen habe ich auch. 6 kg in knapp 3 Wochen, weil ich einfach nicht aufhören konnte, zwischendurch bei Anspannung Kalorien jeglicher Art zuzuführen. Aber selbst das ist seit Dienstag anders geworden. Denn Essen und Rauchen dienten/dienen als Betäubung, als Flucht. Ich habe begonnen, mental gegen das Flucht-Rauchen vorzugehen und siehe da, das klappt genauso gut mit dem Essen. Allerdings, wenn ich dann mal am Essen bin, ist es schon schwer aufzuhören :-(. Dennoch finde ich diese Sache bemerkenswert. Es hilft nämlich kein Bisschen, sich eine Tafel Schokolade einzuverleiben, bzw. eine Kräuterette zu rauchen, um eine Lösung für einen verzwickten Sachverhalt zu finden. Das, was da hilft, ist nämlich der "break" - natürlich nicht bei Unterzucker. Und so sage ich mir: "Willst du dich nun betäuben oder lieber einen klaren Kopf bekommen, um besser denken zu können?" Die Antwort ist, wie bei rhetorischen Fragen immer, ganz klar. Und so trinke ich ein Glas Wasser, weil das die Hirnzellen beweglicher macht :-) (kein Witz), gehe eine Runde auf den Balkon und schaue in die Gegend. *** Ich bin gespannt, wie sich der Zs-Verbrauch dieses Wochenende gestalten wird. Bis jetzt sind es zwei. Eine nach dem Aufstehen, eine jetzt während des Schreibens. Ich werde euch auf alle Fälle weiterberichten, auch darüber, wie das mit dem Essen weitergegangen ist. Suchtverhalten zeigt sich ja in beiden Bereichen (Rauchen und Essen) bei mir. ***Ach ja. Beinahe vergessen. Ich bin fast täglich im Forum und finde es ungemein hilfreich, die Erfahrungsberichte der anderen zu lesen, selbst wenn ich sie z.T. schon fünf Mal gelesen habe, geben sie mir enormen Mut und das Gefühl, nicht allein zu sein.*** Viele Grüße. Silvia


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    Thomas am Fluss

    Freitag, 25 August, 2006 um 12:33:05

    Hallo Claudia, schön, doch wieder von dir zu lesen. Hallo natürlich auch alle anderen Leser und Leserinnen, Raucher, Nicht-mehr-Raucher und Aufhörwillige und alle jene, die eine andere Titulatur besser finden würden :-) Als ich noch geraucht habe, wurde ich kritisiert und für mein Verhalten (zu rauchen) selbst verantwortlich gemacht. Ich musste mir anhören, wie ungeheuerlich ich mich verhalten würde, nur weil ich das "leichte" Aufhören noch nicht in Angriff genommen habe. Ich wurde verurteilt. Nicht etwa, weil ich rauchte, sondern, weil ich nicht damit aufgehört habe. Bitte lest diesen Satz noch einmal; ich bin sicher, die Noch-Raucher werden das wiedererkennen. Es ist nicht das Rauchen, sondern das Nicht-Aufhören! Ich habe mich gequält und bemüht aufzuhören, hatte keinen Erfolg und wurde immer unglücklicher. Raucher werden aber letztlich doch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dazu gebracht, weiter zu rauchen: Da wird geworben, Chemie beigemischt, das Gerücht verbreitet, aufzuhören sei leicht, die Sucht wird verharmlost. Es ist ja "nur" ein Laster, es ist ja "ganz leicht", aufzuhören. Selbst mit den angeblichen "Hilfsmitteln" zum Aufhören werden wir noch mit Nikotin gefüttert. Die ganze Pfeifen-, Zigarren- und Zigarettenraucherei ist im Grunde genommen nur eines: Betrug und Süchtigmachen. Menschen werden mit einem teuren Produkt versorgt, dass sie nicht brauchen. Und da kam mir der Gedanke, das ist es: Sucht. Ausser Carr/Engelbrecht schreibt kaum jemand von den Nöten, die man aushält, wenn man süchtig ist. Niemand versteht, wenn sich eine Frau vom Mann schlagen und erniedrigen lässt, weil "Hörig-Sein" eben nicht als Sucht anerkannt wird. Auch Rauchen ist eine Sucht. Und es genügt nicht, zu sich selbst "Na-schön-ich-bin-süchtig" zu sagen. Es gibt (nur) zwei Möglichkeiten, dem Rauchen zu entkommen. Die Erste ist, gar nicht damit anzufangen. Das meine ich keineswegs als Witz. Die Zweite ist um ein Vielfaches schwerer. Was ich heute als "so leicht" ansehe, dass ich Januar/Februar 2006 mit Kräuterzigaretten vom Nikotin entwöhnt habe, war in Wirklichkeit ein schweres Stück Arbeit! Ich bin stolz darauf. Und ich verfolge Versuche vieler Leute, die aufhören wollen. Mir fällt dabei einiges auf: Halbherzige Versuche, Fehlende Überzeugung, Falsche Selbsteinschätzung und Nicht passende Methoden. Es gibt, und das ist der Umkehrschluss, also eine Reihe von Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um erfolgreich aus der Sucht auszusteigen. Nur leider wird einem Raucher kein so umfassendes psychologisches Training angeboten, wie einem Alkoholiker oder Drogenabhängigem. Ich bin sicher, dass viele Menschen aus den Tabakkonzernen wissen, wie süchtig Nikotin macht. Und die Menschen, die am Verkauf von süchtig machenden Rauchwaren (zu gut) verdient haben, müssten eigentlich... lassen wir das, Geld wurde schon immer damit verdient, es sich von (wie auch immer gearteten) Schwächeren/Dümmeren zu holen. Also zurück. Der zweite Weg, dem Rauchen zu entkommen ist: Der eigene Wunsch. Und auch das hört sich viel leichter an, als es ist. Denn ich war lange Zeit nicht ehrlich zu mir selbst, wenn ich sagte, ich müsste/wolle ja aufhören zu rauchen. In Wirklichkeit wollte ich weiterrauchen. Und ja, es störte mich, aber im Grunde nicht so sehr, dass es wirklich mein Wunsch gewesen wäre, ganz damit aufzuhören. Der Wunsch ist also mit Vorsicht zu genießen, man betrügt sich selbst nur all zu leicht. Um aufzuhören, habe ich keinen "Versuch" unternommen, sondern mich strikt, stur und akribisch an eine Methode, einen Weg gehalten. Ich habe nicht "versucht", aufzuhören, ich habe vielleicht versucht, einen gangbaren Weg zu finden: Ich war und bin überzeugt, dass die Kräuter mein bester, bequemster und einfachster Ausweg sein würden. Und ich wusste dann irgendwie auch, dass ich das durchhalten konnte. Keine Frage, zwischendrin war es schwer und ich hatte auch Phasen mit Zweifeln. Aber nur zu zweifeln war kein Grund, wieder zum Nikotin zu greifen, denn ich konnte mit den Kräutern ja "überbrücken". Ich wusste jetzt, dass ich aus einer Sucht heraus muss, ich glaubte die Erklärung, dass der Stress nur durch das Rauchen selbst entsteht. Wenn ich Nikotin und Kräuter gemischt hätte, was hätte mir das gebracht? Den völlig falschen Gedanken, dass ich "jederzeit aufhören kann". Ich hätte dasselbe gemacht, wie die Leute, die wochenlang keine Kippe anfassen, auf einer Party eine Schachtel verqualmen, dann wieder lange nicht rauchen, aber irgendwann doch wieder zur Zigarette greifen MÜSSEN, weil sie, wenn auch auf Zeit, ja doch süchtig sind. Mit Kräutern und Tabak zwischendurch hätte ich mir vorgegaukelt, aufzuhören. Und nein, so kann es nicht funktionieren. Ich hätte wieder geraucht, weil ich ein Argument gehabt hätte: Ich hätte sagen können, "Och, nicht so schlimm, ich weiß ja jetzt, dass ich aufhören kann". Aber genau das stimmt nicht, das ist nur vorgeschoben, nur eine Entschuldigung, eine Ausrede. Ich wäre der Sucht erlegen und hätte einen neuen Weg, sie vor mir selbst zu rechtfertigen. Nein! So nicht! Es gibt nur einen Weg da durch, der heißt: Finger weg vom Nikotin. Und auch, wenn ich noch in Jahren ein Pfeifchen voll Kräuter stopfe und qualmen lasse, so ist doch eines gewiss: Nikotin kommt mir nicht mehr unter! Es ist nicht "Stress" oder "im Moment schwer". Es ist IMMER Stress und es ist IMMER schwer, fast unmenschlich schwer. Ich habe mich dazu durchgerungen, EINMAL eine SCHWERE Entscheidung zu treffen, mir eine verhasste "Diät" aufgehalst. Nicht, um Gewicht zu verlieren, sondern Zigaretten zu verlieren. Ich wusste, das ist nicht leicht, aber ich wollte es so (und habe es mir ja auch -- Frau Engelbrecht sei Dank -- so leicht wie möglich gemacht). Will man aufhören, so ist man Patient und Suchtberater in einer Person. Das macht es so schwer. MEIN Suchtberater hat nichts durchgehen lassen. Seid ehrlich zu euch selbst. Hört nicht auf, weil ihr jemandem einen Gefallen tun wollt. Hört nicht auf, weil ihr es sagt, aber nicht so meint. Grabt tief in euch selbst. Irgendwo ist der Mensch drin, der noch nie rauchen wollte. Tief drinnen sitzt er noch, überstimmt und eingeräuchert. Sucht ihn, lasst ihn zu Wort kommen. Wenn euch dieser Mensch in der eigenen Brust (oder von mir aus Seele) nicht überzeugen kann, aufzuhören, dann kann es auch kein anderer Mensch. Dann kann es auch keine noch so geniale Methode. Viele Grüße vom Langschreiber am Fluss -- Thomas


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    Cammy

    Freitag, 28 Juli, 2006 um 17:45:57

    Hallo dilay, was du hier von dir gibst, lässt mich den Kopf schütteln! Also nach dem du geschrieben hast, das du nicht zufällig auf dieser Seite gelandet bist lässt einem schon nachdenklich stimmen. Dann mußt du uns ja schon kennen! Wenn du glaubst, das du dich selber reinlegst, dann fängst du ja schonmal an zu denken! Du schreibst, du hälst es nicht mal 3 Std. ohne zigarette aus, naja dann bist du wohl sehr abhängig. Ich frage mich nur, wenn du bei der Arbeit bist, egal was du arbeitest, ist es nicht gerade angebracht andauernd zu rauchen. Wenn du mal im Kino, Theater u.s.w. bist, kannst du auch nicht rauchen! Gut, das du alle 2 jahre zum Lungenfacharzt gehst, aber du nimmst es ganz schön auf die leichte Schulter. Dein Husten, deine Atembeschwerden und deine Müdigkeit brauchen nicht vom Nikotin zu kommen, es können auch andere Ursachen dafür in deinem Körper ausgehen! Da würde ich doch noch mal einen anderen Facharzt aufsuchen! Nicht Böse sein, aber der Schweinehund ist man selbst. Ich habe es schon in meinen vorher gehenden Berichten geschrieben, man muß selbst an sich arbeiten! Denn wenn du krank bist und vielleicht noch ins Krankenhaus mußt und Bettlägerisch krank bist, dann kannst du auch nicht rauchen. Und denke aauch an manche Wartezeiten, da kann man auch nicht einfach aufstehen und rauchen gehen. Und der satz:" Ab heute, ab morgen und übermorgen bin ich weg!" Die Notbremse kann man nicht mehr ziehen, wenn es schon zu spät ist! TS TS TS Dann fange doch jetzt schon an etwas an der Leine zu ziehen!Ich habe mir schon sagen lassen:" Man muß auch bereit sein, etwas zu leiden! Ich weis es und viele andere auch! Denn du tust es für dich und deine Gesundheit!Weist du, hin zufallen ist nicht schlimm, aber nicht wieder aufstehen ist dagegen viel schlimmer!Deshalb wünsche ich dir, das auch du deinen Weg finden wirst!Oder einen für dich angebrachten Weg zum NMR. LG Cammy


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    dilay

    Freitag, 28 Juli, 2006 um 10:47:46

    Hallo an alle ,würde gerne schreiben das ich rein zufällig auf diese Seite gestoßen bin aber damit würde ich mich selber reinlegen wie bei jeder Zigarette die rauche mir sage nach dieser inst schluß aber dazu kommt es nie wie ich jetzt hier lese haben es einige es wenigsten 1 bzw.mehrere Tage ausehlten,ich halte es nicht einmal 3Std aus. Rauche am Tag 30 Zigaretten und lege mich immer selber rein geh alle 2 Jahre zum Lungenspezialisten-Lungenarzt immer mit grosser Angst sobald nichts raus kommt rauche ich weiter dies ist eine totale Selbstverarschung von mir jedesmal sage ich bin ein genußraucher aber könte davon schon erbrechen.Jedens leid das ich am körper habe (husten,atemschwierigkeit,müdigkeit usw.) schiebe ich an adere Sachen Der Schweine Hund in mir verteidigt diese Zigarette bei allem .Ab heute ab morgen und übermorgen bin ich weg. Man kann die Notbremse nicht ziehen wenn alles zu spät ist.


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    pet

    Montag, 17 Juli, 2006 um 12:15:33

    (...) ich war gerade ne woche bergwandern und mir gings so gut wie nie. hab ich ne puste! dabei pump ich doch noch immer kohlenmonoxid ins blut, oder? so ganz hab ich das noch nicht begriffen, was beim kräuterrauchen diesbezüglich anders ist als beim nikotinrauchen. ich hab auch auswurf und kann nicht einordnen, obs vom *gesünderen rauchen* kommt oder von den monster-kräutern. kann ich das vielleicht irgendwo mal nachlesen? ist ja schon spannend zu wissen, was im körper so passiert. --- ach: ich hatte im urlaub einige stress-situationen, in denen ich mich wie ferngesteuert (um den ausdruck nochmal aufzugreifen) mit meiner fluppe auf den balkon verzogen hab. rauchen bedeutet auch ruckzug, auszeit. ob ich mir angewöhnen kann, in zukunft in solchen situationen zu sagen *moment, ich geh mal ne runde um den block?* hm. *erstmal eine rauchen* ist hingegen gesellschaftsfähiger. auf jeden fall war ich in diesen momenten doppelt dankbar, rauchen zu dürfen, mein altes gewohntes ritual anwenden zu können. ich finde die kräuter-methode übrigens nach wie vor kolossal, hatte ich das schon geschrieben? christine e. hatte in ihrem buch geschrieben, dass sie beim ersten zug aus der kräuterette lachen musste. das ist so schön. ich lache auch noch immer. über mich. gemeinsam mit mir, ich bekämpfe mich nicht, bin sehr gut zu mir. das ist auch ein vorteil dieser methode. --- apropos rituale: jeder kennt ja dieses verbindende *zusammen eine rauchen*. und es ist in der tat verbindend. ich bin so froh, das zu behalten! sehr beeindruckend war auch das erlebnis, mitten in einem arbeitsreichen kurzprojekt mit nem kollegen ans fenster zu gehen, gemeinsam schweigend zu rauchen, und dann - gestärkt - weiter zu arbeiten. nein, für mich ist es keine krücke (dieser ausdruck ist hier auch schon gefallen). es ist viel mehr: ein augenöffner. klarheit! und ein kleiner kasper auch, aber das ist okay. eine helfende hand. lach - manchmal denk ich, dass doch noch gar nicht wirklich erforscht ist, wie die kräuter auf unser bewusstsein wirken ... in diesem sinne :-)


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    pet

    Donnerstag, 29 Juni, 2006 um 17:29:27

    mensch das ging ja fix! danke für eure raschen antworten ... ja, ich trinke so viel es geht, aber an sport ist momentan gar nicht zu denken. fühle mich wie in watte gepackt und so, als wäre ich mit batterien betrieben, die gerade alle werden. könnte nur schlafen, so müde bin ich. cammy, das hört sich ja gut und gesund und sportlich an, was du so treibst! - schade allerdings, dass dein männe dich zum zähneputzen schickt *g* naja, schade, aber seis drum. und martin, ich find den geruch zwar gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie *echter* als bei den nikotin-kippen. ich meine, da brennt doch ganz offensichtlich etwas, wieso sollte es nicht auch so riechen dürfen? - und interessant, dass man diese kräutermischung für gras halten kann. ich wurde gestern gefragt, wie ich es denn kreislaufmäßig hinkriegen würde, soviel zu kiffen, und dann auch noch pur ... ;-) oh man, ging gar nicht, musste mich so beherrschen, um ernst zu bleiben. heute bin ich jedoch merklich dünnhäutiger, uargh. merke: heute bloß nicht mehr diskutieren, pet. na gut. morgen ist ja wieder wm! freu mich schon. liebe grüße


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    Martin

    Mittwoch, 28 Juni, 2006 um 16:14:56

    Zum Thema Entgiften: Viel Trinken (wie Cammy bereits erwähnt hat) und Sport! Richtig ausschwitzen! Lenkt auch von der Raucherei ab! Im Schwimmbad oder auf dem Spinningrad läßt sich nicht so gut rauchen. :-) zum Thema Geruch nochmal: Eine wirklich ganz milde Sorte an Knaster in Knaster Sheriff. Man muss die Nase direkt über die angezündete Kräuterrette halten um überhaupt was vom Geruch mitzubekommen.


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    Martin

    Mittwoch, 28 Juni, 2006 um 16:07:25

    Also Kräuterzigaretten sind von Geruch und auch von Rauch in der Luft überhaupt nicht mit den stinkenden Nikotinstänglen zu vergleichen. NTB oder auch Pfefferminze pur duften zwar ein wenig fremdartig, aber kein Vergleich zum verbrannten Tabak!! Und: keine gelbe ölige Reste mehr auf Haut, Kleidung und Inventar! Also lasst Euch nicht verunsicheren! Kräuterlies duften gut und stinken nicht! Es sein den man mag den Duft einer ekelhaften glimmenden Zigarre! Wir wurde auch mehrmals gesagt: Das Zeug riecht wie ein Joint! Und als ich zurückfragte: Woher weisst du das so genau? War Ruhe im Raum


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    Cammy

    Mittwoch, 28 Juni, 2006 um 14:07:18

    Hallo Pet, ich lach mich krumm. Aber ich kann dir sagen mein Männe schickt mich jedesmal in die Wüste, wenn ich die Kräuterlies rauche. Und mein Sohnemann sagt immer die Mama raucht wieder einen Joint. Das mit dem Küssen kann ich dir gleich beantworten:" Wörtlich zitiert meines Mannes:" Bitte Schatz gehe Zähne putzen und Hände waschen!" Sie haben schon einen gewöhnungs Bedürftigen Geruch. Und das mit dem Entgiften! Da kann ich dir nur empfehlen:" Trinke soviel du kannst!" Ich mache es seit Tagen wieder, da ich ja leider rückfällig geworden bin! Ich trinke viel Brennesel-Grüner-Pfefferminztee. Und dazu esse ich sehr viel Rohkosst. Z:B: Roter und gelber Paprika, Trauben, Erdbeeren, Kirschen, Kiwi und Ananas. Und abends vorm Fernseher knappere ich Möhren. Und das ich nicht gleich wieder soviel zunehme, koche ich mir für die Woche ungesalzener Reis ab und mische ihn mit Ananasstückchen für zwischen durch. Oder was mir eine Bekannte geraten hat:" Fleischbrühe trinken, das soll auch helfen.Versuche es doch vielleicht noch mit Sauna! Ich kann da leider nicht rein, mir wird grotten schlecht.GLG.


     
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